Samstag, 26. März 2011
Neuzugänge in der Blacklist der DVD-Boxen [März 2011]
Schwarze Liste mit Serien (-staffeln), die meiner Meinung nach in Bezug auf Zustand der Box oder der DVDs den Status „Nicht empfehlenswert!“ (Nicht oder nur stark im Preis reduziert kaufen!) erhalten sollten.
Neuzugänge in der Abzockliste. Wir dürfen begrüßen: „Ein Duke kommt selten allein – Staffel 3“ und „Der Mann aus Atlantis“. Bei Letztgenannter werden immer ein paar Folgen auf DVD gepresst, die dann auf den Markt geworfen wird. Natürlich wieder einmal zum Nachteil des Kunden, da zum einen der Endpreis der Staffel so etwa 20 bis 30% höher sein dürfte und zum anderen man sich nie sicher sein kann, ob die Serie überhaupt vollständig erscheint. Bestes Beispiel für so einen Fall war die Erstveröffentlichung von Andromeda, bei der nach der zweiten Staffel erst einmal eine mehrjährige Pause eingelegt und letztlich die gesamte Serie neu aufgelegt wurde. Außerdem sind einige Serien dazugekommen, die in Deutschland zum Zwecke der Endpreisverschleierung in Form von Halbstaffeln veröffentlicht werden.
Serie [Staffel] (Grund)
American Dad [3,4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Family Guy [3,4,5,6] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Bones [4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Chips [2] (Doppelseitige DVDs)
Ein Duke kommt selten allein [2,3] (Doppelseitige DVDs)
Friends [1 - 10; Edition im Pappschuber] (Doppelseitige DVDs)
NCIS [1-6] (Halbstaffeln)
CSI - Las Vegas[1-7] (Halbstaffeln)
CSI – Miami [1-7] (Halbstaffeln)
Andromeda [1-5] (früher einzelne DVDs, jetzt Halbstaffeln)
Der Mann aus Atlantis [1] (Einzelne DVDs)
Freitag, 18. März 2011
Ein seltsamer Tag...
Wie jeden Tag fahre ich mit dem Auto von der Arbeit nach Hause. Das Radio ist an und ich versuche den Tag ausklingen zu lassen. Der Tag war mit seltsamen Ereignissen nur so gepflastert. Das eine, mir anvertraute Analysengerät verhielt sich kooperativ, d.h. es funktionierte entgegen der Erwartungen zu mindestens teilweise. Das andere, welches einen Reiseweg von mehreren tausend Kilometern hinter sich hatte, und von den Spezialisten am Zielort als untauglicher Schrott klassifiziert wurde, konnte ich zu überdurchschnittlicher Performance motivieren.
Mein rechtes Auge nahm im Laufe des Tages grundlos eine blutrote Färbung an. Der blödsinnige Spruch mit dem „halben gerauchten Joint*“ kam erstaunlicherweise bei allen die nach dem Grund gefragt haben, an.
Mein linkes Knie verweigerte ab und zu den Dienst, was mich zeitweise wie Quasimodo durch die Gegend schleichen ließ.
Mein Arbeitstag endete tatsächlich nach den acht bezahlten Stunden und nicht nach zehn oder zwölf.
So sitze ich dann in meinem Fahrzeug, als ein pfeifendes Geräusch an meine Ohren dringt. Ich denke mir nichts dabei, da unsere Bundeskanzlerin im Radio gerade eine ihrer Reden zum Besten gibt. Mein Gehör reagiert normalerweise genau so auf diese Form der Unterhaltung. Schwachsinnsreduktion sozusagen. Unruhig werde ich erst, nachdem der führungs-bedingte Heißluftschwall beendet ist und das Pfeifen andauert. Beim Bremsen geht es sogar in ein bedrohliche Schleifen über.
Die schleunigst aufgesuchte Fachwerkstatt eröffnete mir dann, dass die hinteren Bremsen meines knapp drei Jahre alten Fahrzeugs schon nach einer lächerlichen Laufleistung von dreißigtausend Kilometern vollständig verschlissen wären. Offensichtlich sind sie durch die geringe Laufleistung irgendwann mal fest gerostet. Interessanter Weise benutze ich das Vehikel jeden Tag um zur Arbeit zu fahren. Nach einigem hin und her stellte sich dann heraus, dass ich aber doch noch knapp in der Garantiezeit für den Neuwagen war und die Kosten (zumindest bis jetzt) übernommen werden.
So sitze ich dann für die letzten Kilometer in einer silberfarbenen, scheußlich untermotorisierten Version meiner Rakete und hoffe inständig, dass der Reparaturpreis, der mir sonst meine gesamte Monatsplanung verhageln würde, tatsächlich durch die Garantie abgedeckt wird.
Wie gesagt: Ein seltsamer Tag!
*An alle Gutmenschen, Humorverweigerer und sonstige geistig Behinderte (was ja eigentlich ein und das Selbe ist): Nein ich rauche keine illegalen Substanzen, ich rauche gar nicht!!
Mein rechtes Auge nahm im Laufe des Tages grundlos eine blutrote Färbung an. Der blödsinnige Spruch mit dem „halben gerauchten Joint*“ kam erstaunlicherweise bei allen die nach dem Grund gefragt haben, an.
Mein linkes Knie verweigerte ab und zu den Dienst, was mich zeitweise wie Quasimodo durch die Gegend schleichen ließ.
Mein Arbeitstag endete tatsächlich nach den acht bezahlten Stunden und nicht nach zehn oder zwölf.
So sitze ich dann in meinem Fahrzeug, als ein pfeifendes Geräusch an meine Ohren dringt. Ich denke mir nichts dabei, da unsere Bundeskanzlerin im Radio gerade eine ihrer Reden zum Besten gibt. Mein Gehör reagiert normalerweise genau so auf diese Form der Unterhaltung. Schwachsinnsreduktion sozusagen. Unruhig werde ich erst, nachdem der führungs-bedingte Heißluftschwall beendet ist und das Pfeifen andauert. Beim Bremsen geht es sogar in ein bedrohliche Schleifen über.
Die schleunigst aufgesuchte Fachwerkstatt eröffnete mir dann, dass die hinteren Bremsen meines knapp drei Jahre alten Fahrzeugs schon nach einer lächerlichen Laufleistung von dreißigtausend Kilometern vollständig verschlissen wären. Offensichtlich sind sie durch die geringe Laufleistung irgendwann mal fest gerostet. Interessanter Weise benutze ich das Vehikel jeden Tag um zur Arbeit zu fahren. Nach einigem hin und her stellte sich dann heraus, dass ich aber doch noch knapp in der Garantiezeit für den Neuwagen war und die Kosten (zumindest bis jetzt) übernommen werden.
So sitze ich dann für die letzten Kilometer in einer silberfarbenen, scheußlich untermotorisierten Version meiner Rakete und hoffe inständig, dass der Reparaturpreis, der mir sonst meine gesamte Monatsplanung verhageln würde, tatsächlich durch die Garantie abgedeckt wird.
Wie gesagt: Ein seltsamer Tag!
*An alle Gutmenschen, Humorverweigerer und sonstige geistig Behinderte (was ja eigentlich ein und das Selbe ist): Nein ich rauche keine illegalen Substanzen, ich rauche gar nicht!!
Dienstag, 15. März 2011
Serien - analog - kein Fernseher notwendig
Wer diesen Blog liest, wird schnell meine Vorliebe für Serien bemerken. Hier mal eine Auswahl der „analogen“ Variante.
Vorab: Diese Bücher sind nichts für empfindsame Gemüter. Es geht immer um Verbrechen, Tod , Verwesung und Knochen. Allen, die sich für Kriminalistik und Forensik interessieren kann ich sie aber wärmstens empfehlen.
Eines noch: Da diese Bücher zwar in sich abgeschlossene Geschichten erzählen aber doch mehr oder minder aufeinander aufbauen, ist es empfehlenswert, immer mit dem Ältesten anzufangen.
Simon Beckett
Die Chemie des Todes
Kalte Asche
Leichenblässe
Verwesung
Jefferson Bass
Anatomie der Schuld
Bis auf die Knochen
Eine Hand voll Asche
Todesstarre
Jeffrey Deaver
Der Knochenjäger
Letzter Tanz
Der Insektensammler
Das Gesicht des Drachen
Der faule Henker
Das Teufelsspiel
Der gehetzte Uhrmacher
Der Täuscher
Wenn man die alle durch hat, kann man sich den literarischen Ergüssen von Kathy Reichs widmen, deren Hauptfigur Temperance Brennan die Basis für die Fernsehserie Bones – Die Knochenjägerin ist. Leider setzt Frau Reichs mehr auf Quantität als auf Qualität (pro Jahr ein Buch, 13 mittlerweile), weshalb ihre Werke trotz des selben Themas, in Bezug auf Unterhaltungswert, nicht mit den oben genannten Büchern vergleichbar sind.
Vorab: Diese Bücher sind nichts für empfindsame Gemüter. Es geht immer um Verbrechen, Tod , Verwesung und Knochen. Allen, die sich für Kriminalistik und Forensik interessieren kann ich sie aber wärmstens empfehlen.
Eines noch: Da diese Bücher zwar in sich abgeschlossene Geschichten erzählen aber doch mehr oder minder aufeinander aufbauen, ist es empfehlenswert, immer mit dem Ältesten anzufangen.
Simon Beckett
Die Chemie des Todes
Kalte Asche
Leichenblässe
Verwesung
Jefferson Bass
Anatomie der Schuld
Bis auf die Knochen
Eine Hand voll Asche
Todesstarre
Jeffrey Deaver
Der Knochenjäger
Letzter Tanz
Der Insektensammler
Das Gesicht des Drachen
Der faule Henker
Das Teufelsspiel
Der gehetzte Uhrmacher
Der Täuscher
Wenn man die alle durch hat, kann man sich den literarischen Ergüssen von Kathy Reichs widmen, deren Hauptfigur Temperance Brennan die Basis für die Fernsehserie Bones – Die Knochenjägerin ist. Leider setzt Frau Reichs mehr auf Quantität als auf Qualität (pro Jahr ein Buch, 13 mittlerweile), weshalb ihre Werke trotz des selben Themas, in Bezug auf Unterhaltungswert, nicht mit den oben genannten Büchern vergleichbar sind.
Montag, 14. März 2011
Crossover
… die Verknüpfung grundverschiedener Musikkategorien.
Beispiel:
Es passiert nicht mehr sehr oft, dass mir Musikstücke kalte Schauer über den Rücken laufen lassen, aber dieses hat es geschafft. Das würde ich gern mal live erleben.
Beispiel:
Es passiert nicht mehr sehr oft, dass mir Musikstücke kalte Schauer über den Rücken laufen lassen, aber dieses hat es geschafft. Das würde ich gern mal live erleben.
Sonntag, 6. März 2011
Der Preis der Zeit
Mittlerweile habe ich mich dann mal nach einen adäquaten Ersatz für das stylische Serviceopfer gesucht und bin im mittlerem Preissegment bei den Notebooks fündig geworden.
Nun steht das Ding hier und will benutzt werden, wenn da nicht noch ein kleiner Haken wäre und zwar die zeitaufwändige und nervtötende Prozedur der Systemeinrichtung.
Da sich die „Geiz ist Geil“-Mentalität natürlich auch im Computersektor durchgesetzt hat, muss man die Installationsdatenträger mittlerweile selber erstellen. Als ich in diesem Bereich begann, gab es so etwas noch dazu.
Es ist gar nicht die Tatsache, dass ich das Betriebssystem jetzt selbst sichern soll, die mich stört, sondern dass zum einen weniger erfahrende Computerbenutzer mit einer Prozedur „gefoltert“ werden, die eigentlich dem Verantwortungsbereich des Herstellers unterliegt und zum anderen die Fehlerwarscheinlichkeit immens hoch ist. So startet beispielsweise das Backup-Programm nicht automatisch, sondern man muss es erst mittels Handbuch herausfinden, welches der vielen unterschiedlichen Programme man den verwenden muss. Der ganze Vorgang dauert dann auch noch einmal drei Stunden. Die Win95-Installationscd meines ersten Rechners hat den selbigen überlebt. Ich glaube kaum, dass dies bei den System-DVDs, die ich zu Sicherung gebrannt habe, auch der Fall sein wird.
Die nächste nervige Geschichte, die einen Käufer eines Komplettsystems trifft, ist das Deinstallieren der vielen Trial-Versionen. So ist man noch einmal eine gute Stunde dabei, das System zu reinigen um den Festplattenplatz nicht mit unnützen Krempel zu verschwenden. Hier wäre die bessere Lösung, die Testversionen einfach in einen Ordner zu packen, vielleicht noch mit einer netten Beschreibung und jeder der will, kann sie dann installieren und testen.
Zu guter Letzt verlangt dann auch noch Windows seinen Obolus an Zeit, denn auch das Betriebssystem will auf den neuesten Stand gebracht werden. Etwa 70 Updates plus ein Servicepack wollen installiert werden. Zeitaufwand circa eine Stunde.
Den vergleichsweise geringen Kaufpreis bezahlt man also mit 5 Stunden seiner Zeit, die man dann damit beschäftigt ist, dass System in einen gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen.
Noch ein kleiner Tipp für Leute, die wie ich nach obiger Prozedur immer noch ein Image von dem Anfangszustand des Computers brennen: Vergesst DVDs oder USB-Sticks, kauft euch gleich eine externe Festplatte.
Nun steht das Ding hier und will benutzt werden, wenn da nicht noch ein kleiner Haken wäre und zwar die zeitaufwändige und nervtötende Prozedur der Systemeinrichtung.
Da sich die „Geiz ist Geil“-Mentalität natürlich auch im Computersektor durchgesetzt hat, muss man die Installationsdatenträger mittlerweile selber erstellen. Als ich in diesem Bereich begann, gab es so etwas noch dazu.
Es ist gar nicht die Tatsache, dass ich das Betriebssystem jetzt selbst sichern soll, die mich stört, sondern dass zum einen weniger erfahrende Computerbenutzer mit einer Prozedur „gefoltert“ werden, die eigentlich dem Verantwortungsbereich des Herstellers unterliegt und zum anderen die Fehlerwarscheinlichkeit immens hoch ist. So startet beispielsweise das Backup-Programm nicht automatisch, sondern man muss es erst mittels Handbuch herausfinden, welches der vielen unterschiedlichen Programme man den verwenden muss. Der ganze Vorgang dauert dann auch noch einmal drei Stunden. Die Win95-Installationscd meines ersten Rechners hat den selbigen überlebt. Ich glaube kaum, dass dies bei den System-DVDs, die ich zu Sicherung gebrannt habe, auch der Fall sein wird.
Die nächste nervige Geschichte, die einen Käufer eines Komplettsystems trifft, ist das Deinstallieren der vielen Trial-Versionen. So ist man noch einmal eine gute Stunde dabei, das System zu reinigen um den Festplattenplatz nicht mit unnützen Krempel zu verschwenden. Hier wäre die bessere Lösung, die Testversionen einfach in einen Ordner zu packen, vielleicht noch mit einer netten Beschreibung und jeder der will, kann sie dann installieren und testen.
Zu guter Letzt verlangt dann auch noch Windows seinen Obolus an Zeit, denn auch das Betriebssystem will auf den neuesten Stand gebracht werden. Etwa 70 Updates plus ein Servicepack wollen installiert werden. Zeitaufwand circa eine Stunde.
Den vergleichsweise geringen Kaufpreis bezahlt man also mit 5 Stunden seiner Zeit, die man dann damit beschäftigt ist, dass System in einen gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen.
Noch ein kleiner Tipp für Leute, die wie ich nach obiger Prozedur immer noch ein Image von dem Anfangszustand des Computers brennen: Vergesst DVDs oder USB-Sticks, kauft euch gleich eine externe Festplatte.
Donnerstag, 3. März 2011
Kaufstatistik Spiele März 2011
Na dann wollen wir wieder mal. Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, es eigentlich nur noch Fortsetzungen gibt. Kaum noch Innovation auf dem Spielemarkt. Ach ja, Torchlight 2 verschiebt sich auf den Sommer. Das einzige, was sonst noch zu sagen ist, wäre folgendes:
Bye Bye Duke
Spiel------------------------------->Status
Arcania: Gothic 4------------------->gestorben (PC-Version; Kopierschutz)
Arcania: Fall of Setarrif-------------> fraglich (Kopierschutz?)
DSA: Demonicon---------------------->ok
Deus Ex: Human Revolution----------->ok
Diablo 3---------------------------->gestorben (Kopierschutz)
Divinity 2: FoV -------------------->gekauft
Dragon Age 2------------------------>ok
Drakensang: PG---------------------->gestorben (Bugs im Hauptprogamm)
Duke Nukem Forever---------------->gestorben (Steam)
Dungeon Siege 3--------------------->ok
Elder Scrolls 5: Skyrim-------------> ok
Fallout: New Vegas------------------>gestorben (Kopierschutz Steam)
Magicka------------------------------>gestorben (Steam)
Risen 2: Dark Waters---------------->ok
Serious Sam3: BFE---------------->ok
Stalker 2---------------------------->ok
The Witcher 2----------------------->ok
Torchlight 2------------------------>fraglich (nur als Download)
Two Worlds 2------------------------>gestorben (Kopierschutz)
Two Worlds 3------------------------> unwahrscheinlich (Kopierschutz)
Edit: Post erweitert. Grund: Vergesslichkeit ist schlimm.
Bye Bye Duke
Spiel------------------------------->Status
Arcania: Gothic 4------------------->gestorben (PC-Version; Kopierschutz)
Arcania: Fall of Setarrif-------------> fraglich (Kopierschutz?)
DSA: Demonicon---------------------->ok
Deus Ex: Human Revolution----------->ok
Diablo 3---------------------------->gestorben (Kopierschutz)
Divinity 2: FoV -------------------->gekauft
Dragon Age 2------------------------>ok
Drakensang: PG---------------------->gestorben (Bugs im Hauptprogamm)
Duke Nukem Forever---------------->gestorben (Steam)
Dungeon Siege 3--------------------->ok
Elder Scrolls 5: Skyrim-------------> ok
Fallout: New Vegas------------------>gestorben (Kopierschutz Steam)
Magicka------------------------------>gestorben (Steam)
Risen 2: Dark Waters---------------->ok
Serious Sam3: BFE---------------->ok
Stalker 2---------------------------->ok
The Witcher 2----------------------->ok
Torchlight 2------------------------>fraglich (nur als Download)
Two Worlds 2------------------------>gestorben (Kopierschutz)
Two Worlds 3------------------------> unwahrscheinlich (Kopierschutz)
Edit: Post erweitert. Grund: Vergesslichkeit ist schlimm.
Mittwoch, 23. Februar 2011
Apfelmus: Erkenntnisse eines Kamels in der Wüste.
Eine bahnbrechende Erkenntnis ist heute in mir gereift. Ich weiß jetzt endlich Bescheid über die wahre Bedeutung des Apple-Logos, den angebissenen Apfel. Es scheint zumindest die Gemütsverfassung eines Kunden nach dem Kontakt mit ihrem Service zu beschreiben, denn angefressen bin ich jetzt auch.
Da letzte Woche niemand auch nur ansatzweise daran dachte, auf meine Anfrage an die allgemeine Mail-Adresse zu antworten, habe ich mich anfangs dieser Woche noch einmal telefonisch bei diesem so genannten zertifizierten Serviceprovider gemeldet. Das Resultat war ernüchternd: Ohne Gerätenummer(die ich natürlich nicht im Kopf hatte) könnte man mir gar nichts sagen. Ich sollte die Anfrage doch noch einmal per Email senden. Ach so, wäre ich ja nie drauf gekommen! Die Mailadresse, die mir dann genannt wurde, war auf der Homepage natürlich nicht gelistet.
In dem Emailverkehr, der sich über die nächsten Stunden erstreckte, kristallisierte sich dann heraus, dass man keine Aussage über Dauer und Kosten der Reparatur manche könne (oder wolle), ich müsste in jedem Fall in ihrer Filiale erscheinen.
Das tat ich dann heute Morgen auch (sind ja nur 50km Fahrt). Nach einigem rumdrucksen kam man dann mit den Fakten auf den Tisch: Der Austausch der vermutlich defekten Teile kann so um die hundert Euro kosten, wenn aber das Board kaputt ist, solle ich mir lieber einen Neuen kaufen. Eine Reparatur in der laufenden Woche wäre nicht möglich.
Toll, und dafür habe ich nun einen ganzen Vormittag meines kostbaren Urlaubs verschwendet. Das sind ja keinesfalls Informationen, die man am Telefon preisgeben könnte.
Ich sag ja Servicewüste und ich, der Kunde, bin das Kamel.
Für mich ist das Thema Apple jedenfalls vorerst zu Ende, denn ich habe keine Lust, weiterhin Unmengen an Zeit und Geld in deren seltsame Philosophie von Produkt und Service zu stecken. Ich werde das Ding also selbst aufschrauben und reinigen. Wenn es dann nicht wieder funktioniert, fliegt es in die Tonne und ich kaufe mir für den halben Preis ein neues Notebook.
Noch ein kleiner Exkurs in korrektes Geschäftsgebaren: Eine Person im Geschäftsleben zu „duzen“, die man gut kennt ist in Ordnung. Einen Kunden, der zum einen das erste Mal das Geschäft betritt und zum anderen auch noch augenscheinlich weitaus älter als man selbst ist mit „du“ anzusprechen, ist einfach nur schlechter Stil.
Da letzte Woche niemand auch nur ansatzweise daran dachte, auf meine Anfrage an die allgemeine Mail-Adresse zu antworten, habe ich mich anfangs dieser Woche noch einmal telefonisch bei diesem so genannten zertifizierten Serviceprovider gemeldet. Das Resultat war ernüchternd: Ohne Gerätenummer(die ich natürlich nicht im Kopf hatte) könnte man mir gar nichts sagen. Ich sollte die Anfrage doch noch einmal per Email senden. Ach so, wäre ich ja nie drauf gekommen! Die Mailadresse, die mir dann genannt wurde, war auf der Homepage natürlich nicht gelistet.
In dem Emailverkehr, der sich über die nächsten Stunden erstreckte, kristallisierte sich dann heraus, dass man keine Aussage über Dauer und Kosten der Reparatur manche könne (oder wolle), ich müsste in jedem Fall in ihrer Filiale erscheinen.
Das tat ich dann heute Morgen auch (sind ja nur 50km Fahrt). Nach einigem rumdrucksen kam man dann mit den Fakten auf den Tisch: Der Austausch der vermutlich defekten Teile kann so um die hundert Euro kosten, wenn aber das Board kaputt ist, solle ich mir lieber einen Neuen kaufen. Eine Reparatur in der laufenden Woche wäre nicht möglich.
Toll, und dafür habe ich nun einen ganzen Vormittag meines kostbaren Urlaubs verschwendet. Das sind ja keinesfalls Informationen, die man am Telefon preisgeben könnte.
Ich sag ja Servicewüste und ich, der Kunde, bin das Kamel.
Für mich ist das Thema Apple jedenfalls vorerst zu Ende, denn ich habe keine Lust, weiterhin Unmengen an Zeit und Geld in deren seltsame Philosophie von Produkt und Service zu stecken. Ich werde das Ding also selbst aufschrauben und reinigen. Wenn es dann nicht wieder funktioniert, fliegt es in die Tonne und ich kaufe mir für den halben Preis ein neues Notebook.
Noch ein kleiner Exkurs in korrektes Geschäftsgebaren: Eine Person im Geschäftsleben zu „duzen“, die man gut kennt ist in Ordnung. Einen Kunden, der zum einen das erste Mal das Geschäft betritt und zum anderen auch noch augenscheinlich weitaus älter als man selbst ist mit „du“ anzusprechen, ist einfach nur schlechter Stil.
Freitag, 18. Februar 2011
Apple – Ich bin geheilt!
Diese Wahnsinnsfirma mit ihren hippen Produkten hat nun endgültig gezeigt, dass sie auch nur mit Wasser kochen. Nicht nur, dass ihr Premium-Preis-Laptop (vom Preis-Leistungs-Verhältnis aus gesehen) nur bedingte Alltagstauglichkeit bewiesen hat*, auch der Service lässt zu wünschen übrig. Man kann doch zumindest erwarten, dass ein zertifizierter Servicepartner innerhalb von zwei Werktagen auf eine Email mit einer Reparaturanfrage antwortet.
Ich wette, wenn ich eine Anfrage bezüglich eines Neuerwerbs gesendet hätte, wäre innerhalb von Minuten eine Antwort eingetroffen.
Ich finde diese Servicewüste zu kotzen!
*Ein paar Tropfen Flüssigkeit sollten nicht gleich den Tod von Tastatur und Trackpad bedeuten. Zumal man nicht einmal die Möglichkeit hat, das Ding selbst zu reinigen.
Ich wette, wenn ich eine Anfrage bezüglich eines Neuerwerbs gesendet hätte, wäre innerhalb von Minuten eine Antwort eingetroffen.
Ich finde diese Servicewüste zu kotzen!
*Ein paar Tropfen Flüssigkeit sollten nicht gleich den Tod von Tastatur und Trackpad bedeuten. Zumal man nicht einmal die Möglichkeit hat, das Ding selbst zu reinigen.
Donnerstag, 17. Februar 2011
Gut kopiert ist halb gewonnen...
Ein schwerer Skandal erschüttert Deutschland: Ein Politiker hat betrogen*. Oh Gott, was für eine Überraschung! Das machen die sonst doch niemals.
Mal ehrlich, wer wusste denn vor dem Skandal schon, dass unser Bundeskanonenheini promoviert hat? Kaum einer! Bei einem knappen Dutzend an Vornamen geht so ein Titel aus zwei Buchstaben auch unter.
Ich wünschte nur, die Leute, die ihre Energie damit verschwenden, die Doktorarbeit dieses Herren auf Plagiate zu überprüfen und sogar ein spezielles Wiki dafür einrichten, würden ihre Intelligenz dafür nutzen, die echten Probleme, an denen Deutschland krankt, zu lösen.
*mutmaßlich. Ja, das muss man heutzutage schreiben, denn auch wenn ein nackter, mit einem blutigen Messer bewaffneter Mann, der schreit „Ich wars, Ich wars!“ über der blutverschmierten Leiche erwischt wird, heisst das noch lange nicht, dass er schuldig ist.
Mal ehrlich, wer wusste denn vor dem Skandal schon, dass unser Bundeskanonenheini promoviert hat? Kaum einer! Bei einem knappen Dutzend an Vornamen geht so ein Titel aus zwei Buchstaben auch unter.
Ich wünschte nur, die Leute, die ihre Energie damit verschwenden, die Doktorarbeit dieses Herren auf Plagiate zu überprüfen und sogar ein spezielles Wiki dafür einrichten, würden ihre Intelligenz dafür nutzen, die echten Probleme, an denen Deutschland krankt, zu lösen.
*mutmaßlich. Ja, das muss man heutzutage schreiben, denn auch wenn ein nackter, mit einem blutigen Messer bewaffneter Mann, der schreit „Ich wars, Ich wars!“ über der blutverschmierten Leiche erwischt wird, heisst das noch lange nicht, dass er schuldig ist.
Samstag, 12. Februar 2011
Haltbarkeit von DVDs
Die angenommene Haltbarkeit von DVDs von fünf bis zehn Jahren bewegt sich doch eher am unteren Ende der Skala. Zumindest bei einigen Exemplaren der ersten Staffel von NCIS aus dem Jahre 2006 kommt es mittlerweile zu heftigen Aussetzern. Ich hoffe inständig, dass es "nur" an Qualität* der Pressung liegt. Dafür spricht, dass sich die erste Staffel von Babylon 5 aus dem Jahr 2004 noch fehlerfrei abspielen lässt.
Wenn dem aber tatsächlich so ist, dann sehe ich für die BluRay mit ihrer extrem hohen Datendichte schwarz. Da dürften sich Alterungseffekte der Datenschicht noch viel extremer auswirken.
*Bei einem Preis von über 20€ für die Halbstaffel sollte man eigentlich die allerbeste Qualität erwarten können, zumal die Boxen absolute Billigproduktionen darstellen. Aber die Kunden sind ja egal, solange sie das Zeug kaufen.
Wenn dem aber tatsächlich so ist, dann sehe ich für die BluRay mit ihrer extrem hohen Datendichte schwarz. Da dürften sich Alterungseffekte der Datenschicht noch viel extremer auswirken.
*Bei einem Preis von über 20€ für die Halbstaffel sollte man eigentlich die allerbeste Qualität erwarten können, zumal die Boxen absolute Billigproduktionen darstellen. Aber die Kunden sind ja egal, solange sie das Zeug kaufen.
Samstag, 29. Januar 2011
Wenn Chemikern schlecht wird...
...muss das nicht immer am übermäßigen Genuss von Alkohol liegen. Manchmal ist daran auch die wohl recherchierte Berichterstattung der Medien schuld. So berichteten sowohl Spiegel als auch Bild über die Explosionsgefahr des gekenterten Schwefelsäuretankers im Rhein. Den Artikel in SPON kann man ja noch weitestgehend als akzeptabel betrachten, Bild leistete jedoch wieder einmal einen bemerkenswerten Vorschub in Richtung Volksverdummung. So kann man aus deren Beitrag herauslesen, dass wenn sich Schwefelsäure mit Wasser verbindet, dass explosive Wasserstoffgas entsteht. Gut zu wissen, war ich doch bis dato immer der irrigen Meinung, dass beim Mischen dieser beiden Flüssigkeiten nicht weiteres entsteht als Wärme und verdünnte Schwefelsäure.
Ich bin ja gespannt darauf, ob dann bald eine reißerische Abhandlung, die Mineralwasserhersteller und Stadtwerke als Lieferanten für Explosivstoffe anprangert, in dem entsprechenden Witzblättchen erscheint.
Dienstag, 25. Januar 2011
Apfelwein oder " Wie töte ich ein Macbook."
Wenn ich so etwas lese und dann damit vergleiche, dass die Tastatur meines Macbooks schon nach einigen Tropfen Wein den Heldentod gestorben ist, muss ich doch mal bemerken, dass die hochgelobte Firma Apple doch schleunigst an der Alltagstauglichkeit ihrer Produkte arbeiten sollte.
Stylisches Aussehen ist zwar gut und schön, aber eine gewisse Robustheit sollte schon noch gewährleistet sein, zumal eine Behebung des Fehlers in Eigenregie quasi unmöglich ist.
Stylisches Aussehen ist zwar gut und schön, aber eine gewisse Robustheit sollte schon noch gewährleistet sein, zumal eine Behebung des Fehlers in Eigenregie quasi unmöglich ist.
Samstag, 22. Januar 2011
YES WE CAN
Nachdem das Lesen von pornografischen Emails nun in Deutschland gerichtlich als Arbeitsunfall anerkannt ist, ist es jetzt wohl offiziell: Wir sind Amerika!
Ich möchte ja gar nicht bezweifeln, dass Bilder die Gemütsverfassung negativ beeinflussen können. Ich hatte schließlich nach einigen bildlichen Darstellungen auch schon Alpträume. Gut, ich war zu dem Zeitpunkt circa sieben Jahre alt, aber lassen wir das.
Was ich eher bedenklich finde, ist, dass ein deutscher Gesetzeshüter, der meines Wissens nach psychologische Tests zur Berufseignung über sich ergehen lassen musste, mental derartig instabil sein kann, dass er sich nach dem Betrachten eines Bildes in psychologische Betreuung begeben muss.
Ich sollte mir überlegen, bei längeren Fahrten mit dem Auto meine bevorzugte schwarze Bekleidung gegen ein rosa TuTu einzutauschen nur um zu vermeiden, dass ich bei einer Kontrolle den Beamten schockiere. Nachher werde ich noch als Bedrohung klassifiziert und durch einen finalen Rettungsschuss nieder gestreckt.
Nun denn, gute Besserung wünsche ich dem Herren.
Ich möchte ja gar nicht bezweifeln, dass Bilder die Gemütsverfassung negativ beeinflussen können. Ich hatte schließlich nach einigen bildlichen Darstellungen auch schon Alpträume. Gut, ich war zu dem Zeitpunkt circa sieben Jahre alt, aber lassen wir das.
Was ich eher bedenklich finde, ist, dass ein deutscher Gesetzeshüter, der meines Wissens nach psychologische Tests zur Berufseignung über sich ergehen lassen musste, mental derartig instabil sein kann, dass er sich nach dem Betrachten eines Bildes in psychologische Betreuung begeben muss.
Ich sollte mir überlegen, bei längeren Fahrten mit dem Auto meine bevorzugte schwarze Bekleidung gegen ein rosa TuTu einzutauschen nur um zu vermeiden, dass ich bei einer Kontrolle den Beamten schockiere. Nachher werde ich noch als Bedrohung klassifiziert und durch einen finalen Rettungsschuss nieder gestreckt.
Nun denn, gute Besserung wünsche ich dem Herren.
Freitag, 14. Januar 2011
Blacklist DVD-Boxen
Nach dem ich neuerlich eine von diesen abscheulichen Stapelboxen erhalten habe, werde ich nun mal versuchen, eine schwarze Liste mit Serien (-staffeln) aufzuführen und zu pflegen, die meiner Meinung nach in Bezug auf Zustand der Box oder der DVDs den Status „Nicht empfehlenswert!“ (Nicht oder nur stark im Preis reduziert kaufen!) erhalten würden. Alle Bewertungen beziehen sich auf die Boxen, die ich zu Zeitpunkt des Kaufs erhalten habe.
Serie [Staffel] (Grund)
American Dad [3,4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Family Guy [3,4,5,6] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Bones [4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Chips [2] (Doppelseitige DVDs)
Ein Duke kommt selten allein [2] (Doppelseitige DVDs)
Friends [1 - 10; Edition im Pappschuber] (Doppelseitige DVDs)
Serie [Staffel] (Grund)
American Dad [3,4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Family Guy [3,4,5,6] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Bones [4] (Stapelbox – DVDs übereinander)
Chips [2] (Doppelseitige DVDs)
Ein Duke kommt selten allein [2] (Doppelseitige DVDs)
Friends [1 - 10; Edition im Pappschuber] (Doppelseitige DVDs)
Sonntag, 19. Dezember 2010
Und die Abzocke geht weiter...
Fernsehserien auf DVD sind toll. Keine Werbung, man kann stoppen, wenn man will und die Qualität ist meistens auch noch besser als im Fernsehen. Der große Nachteil: Die Boxen sind recht preisintensiv. Logisch, dass man sich als Normalverdiener die günstigste Variante kauft. Bei diesen Budget-Angeboten musste man bis dato nur Abstrichen bei der Box selbst, nicht aber bei den DVDs machen. Dann hatte wohl ein cleverer Manager eine Idee. Hier mal ein Bild davon.
Ja, dass ist eine DVD. Aber bevor ihr denkt „Warum fotografiert der Depp die Datenseite einer DVD?“ schaut lieber einmal genauer hin:
Jaha, das ist die Oberseite. Der Trend geht momentan offensichtlich in Richtung der doppelseitigen DVD. Und wieder einmal wird, nur um bei der Produktion ein paar Cent zu sparen, ein Produkt komplett ruiniert. Das Handling von solchen DVDs kann man nur als bescheiden beschreiben. Zum einen ist die Beschriftung nahezu unlesbar, was wiederum komplett an der Käufer-Zielgruppe vorbei „gemanaged“ ist. Kiddies, die 1mm Schriftgröße ohne Probleme entziffern können, laden sich die Filme lieber aus dem Internet. Die älteren, solventen Kunden werden nur geringe Freude dabei empfinden, wenn sie mit einer Lupe bewaffnet, die DVDs sortieren müssen. Zum anderen hat man keine Chance die DVD zum Schutz der Datenseite verkehrt herum abzulegen. Gut, dass müsste man nicht, wenn die Datenträger jeweils einen separaten Steckplatz in der Box hätten, aber das wäre ja noch teurer.
Von mir bekommt solcher Müll in Zukunft nur noch das Prädikat „Nicht Empfehlenswert“!
Ja, dass ist eine DVD. Aber bevor ihr denkt „Warum fotografiert der Depp die Datenseite einer DVD?“ schaut lieber einmal genauer hin:
Jaha, das ist die Oberseite. Der Trend geht momentan offensichtlich in Richtung der doppelseitigen DVD. Und wieder einmal wird, nur um bei der Produktion ein paar Cent zu sparen, ein Produkt komplett ruiniert. Das Handling von solchen DVDs kann man nur als bescheiden beschreiben. Zum einen ist die Beschriftung nahezu unlesbar, was wiederum komplett an der Käufer-Zielgruppe vorbei „gemanaged“ ist. Kiddies, die 1mm Schriftgröße ohne Probleme entziffern können, laden sich die Filme lieber aus dem Internet. Die älteren, solventen Kunden werden nur geringe Freude dabei empfinden, wenn sie mit einer Lupe bewaffnet, die DVDs sortieren müssen. Zum anderen hat man keine Chance die DVD zum Schutz der Datenseite verkehrt herum abzulegen. Gut, dass müsste man nicht, wenn die Datenträger jeweils einen separaten Steckplatz in der Box hätten, aber das wäre ja noch teurer.
Von mir bekommt solcher Müll in Zukunft nur noch das Prädikat „Nicht Empfehlenswert“!
Samstag, 11. Dezember 2010
Arcania: Fall of Setarrif
Die Gothic-Kuh ist noch nicht so tot, dass man sie nicht noch melken könnte. Das erste Addon zum Rollenspiel-Flop wurde angekündigt. Die Beschreibung liest sich wie das Readme eines kostenlosen Olivion-Mods: Neue Stadt, neue Gegenstände, kurze Spielzeit.
Gähn!
Gähn!
Freitag, 10. Dezember 2010
Die bösen Maschinen…
… die nehmen uns die Arbeit weg. So oder ähnlich dürfte es während der industriellen Revolution im achtzehnten Jahrhundert, auf Grund der Einführung von effizienteren Gerätschaften, aus den Reihen der Arbeiter geklungen haben. Nun sind seit dem ein paar Jahre vergangen und heutzutage gehören technische Hilfsmittel zum normalen Alltag, weshalb obige Kommentare in unserer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr kursieren dürften. So dachte ich zumindest, bis ich in einem Forum sinngemäß folgenden Kommentar genießen durfte: “Bei der Packstation melde ich mich nicht an, denn die ist ja nur dazu da um meinem Postboten den Job wegzunehmen! Außerdem ist sie ein schlechterer Service für den gleichen Preis.”
Ja klar, und: “Nachts ist auch kälter als Draußen!”
Manchmal finde ich die Engstirnigkeit dieser professionellen Gutmenschen wirklich beängstigend.
Mal rein mathematisch betrachtet ist es auf Grund der geringen Verfügbarkeit und des begrenzten Stauraums unwahrscheinlich, dass ein Paket überhaupt in einer dieser Stationen landet. Ich habe das mal für meinen Landkreis durchgerechnet und komme selbst bei optimalen Bedingungen nur auf ein Fünftel eines Prozents. Ich kann dem Herren nur inständig ans Herz legen, sich doch mit der Situation des Normalbenutzers einer Packstation auseinanderzusetzen. Der normale Werktätige ist üblicherweise zu den Lieferzeiten nicht zu Hause. Der Bote hat also zwei Möglichkeiten: Zum einen kann er die Nachbarn belästigen oder zum anderen die Sendung wieder mitnehmen und in der Poststation platzieren. Beide Fälle haben nur Nachteile.
Das Deponieren bei den Nachbarn halte ich für grenzwertig. Meine Erlebnispalette reicht da von Paketen, die zwar entgegen genommen, dann aber einfach in den Hausflur geworfen werden, über nicht oder unleserlich* beschriftete Benachrichtigungskarten bis hin zu komplett fehlenden Ablieferungsinfos, die dann von den lieben Mitbewohnern auf Nachfrage mit dem Satz kommentiert werden: Ach ja, hatte ich vergessen, dass liegt hier irgendwo rum.
Filialabholung ist da schon ein wenig besser, wenn man es denn schafft, am nächsten Arbeitstag während der Öffnungszeiten in der entsprechenden Postfiliale zu erscheinen. Die Sendung bekommt man aber definitiv mindestens einen Tag später.
Da lobe ich mir doch die Packstation. Wenn etwas für mich deponiert wurde, bekomme ich eine SMS und eine Email und kann es unabhängig von der Tageszeit und des Wochentags abholen. Keine Verzögerung, keine Zusteller mit Schreibschwäche, keine Alzheimer behafteten oder faulen Nachbarn. Für mich ist das eindeutig eine Verbesserung des Services.
*Ihre Sendung kann bei Chhrrevddzvjd abgeholt werden ist nicht wirklich hilfreich, wenn sich das Gekrakel genau so liest.
Ja klar, und: “Nachts ist auch kälter als Draußen!”
Manchmal finde ich die Engstirnigkeit dieser professionellen Gutmenschen wirklich beängstigend.
Mal rein mathematisch betrachtet ist es auf Grund der geringen Verfügbarkeit und des begrenzten Stauraums unwahrscheinlich, dass ein Paket überhaupt in einer dieser Stationen landet. Ich habe das mal für meinen Landkreis durchgerechnet und komme selbst bei optimalen Bedingungen nur auf ein Fünftel eines Prozents. Ich kann dem Herren nur inständig ans Herz legen, sich doch mit der Situation des Normalbenutzers einer Packstation auseinanderzusetzen. Der normale Werktätige ist üblicherweise zu den Lieferzeiten nicht zu Hause. Der Bote hat also zwei Möglichkeiten: Zum einen kann er die Nachbarn belästigen oder zum anderen die Sendung wieder mitnehmen und in der Poststation platzieren. Beide Fälle haben nur Nachteile.
Das Deponieren bei den Nachbarn halte ich für grenzwertig. Meine Erlebnispalette reicht da von Paketen, die zwar entgegen genommen, dann aber einfach in den Hausflur geworfen werden, über nicht oder unleserlich* beschriftete Benachrichtigungskarten bis hin zu komplett fehlenden Ablieferungsinfos, die dann von den lieben Mitbewohnern auf Nachfrage mit dem Satz kommentiert werden: Ach ja, hatte ich vergessen, dass liegt hier irgendwo rum.
Filialabholung ist da schon ein wenig besser, wenn man es denn schafft, am nächsten Arbeitstag während der Öffnungszeiten in der entsprechenden Postfiliale zu erscheinen. Die Sendung bekommt man aber definitiv mindestens einen Tag später.
Da lobe ich mir doch die Packstation. Wenn etwas für mich deponiert wurde, bekomme ich eine SMS und eine Email und kann es unabhängig von der Tageszeit und des Wochentags abholen. Keine Verzögerung, keine Zusteller mit Schreibschwäche, keine Alzheimer behafteten oder faulen Nachbarn. Für mich ist das eindeutig eine Verbesserung des Services.
*Ihre Sendung kann bei Chhrrevddzvjd abgeholt werden ist nicht wirklich hilfreich, wenn sich das Gekrakel genau so liest.
Samstag, 4. Dezember 2010
Achtung Meinung; möglicherweise jugendgefährdend
Unsere vergreiste Führungsriege hat wieder mal einen Weg gefunden, dem ungeliebten Medium Internet Steine in den Weg zu werfen.
Die neue Parole der populistischen Politik nennt sich Jugendmedienschutz-Staatsvertrag oder kurz JMStV und schreibt vor, dass jeder Webmaster die Inhalte seine Seiten auf jugendgefährdende Inhalte überprüfen, sie nach einem mit dem aus dem DVD-Bereich bekannten Klassifizierungssystem einstufen soll und dafür Sorge zu tragen hat, dass nur Nutzer der entsprechenden Altersstufen sie wahrnehmen.
In der Blogger-Szene hat dies zur Folge, dass man jeden Eintrag und jeden Kommentar zu sichten und gegebenenfalls mit einer Alterskennzeichnung zu versehen hat. Bei kleinen Blogs wie diesem mag sich der Aufwand noch in Grenzen halten aber wenn ich da an die richtig Großen, wie zum Beispiel den Shopblogger, denke, ist so etwas unmöglich.
Einige Blogger haben schon ihre Konsequenzen gezogen und ihre Seiten aus dem Netz genommen. Ich für meinen Teil hatte diese Seite testweise kurzzeitig auf Erwachseneninhalte umgestellt und werde dies mit dem Einsetzen der Gültigkeit dieser Farce wieder tun. Dies ist schließlich die einzige Möglichkeit der Altersverifikation die mir blogspot.com bietet.
Gegebenenfalls werde ich auch die Rezensionen der Spiele und Filme mit den entsprechenden Symbolen versehen. Das wird die Zeit zeigen.
Zwei Dinge sind mir noch nicht ganz klar:
1. Wie soll das ganze technisch realisiert werden?! Sicherlich kann man Abfragen einbauen, aber wie will man kontrollieren dass derjenige der grade per Klick bestätigt hat, dass er volljährig ist, dies auch wirklich ist. Alle Maßnahmen die mir dazu einfallen, würden bei Datenschützern einen permanenten Schreikrampf auslösen. Die viel gepriesenen Filterprogramme mögen ja Benutzer mit Basiskenntnissen ausbremsen können, aber die Wirksamkeit bei einem jugendlichen Computerfreak wage ich doch stark zu bezweifeln.
2.Wie soll das Ganze dem Schutz der Jugendlichen dienen?! Meiner Erfahrung bewirken Schilder mit Aufschriften wie “Nicht Betreten” doch eher das Gegenteil.
Das Brimborium gilt im übrigen nur für deutsche Webseiten, dass Ausland ist davon unbeeinflusst.Und dass es für journalistische Kleinode wie die Bildzeitung selbstverständlich Ausnahmeregelungen geben wird, führt letztendlich das Ganze vollständig ad absurdum. Das Ganze erweist sich wieder einmal als Schnellschissschuss unserer Volksvertreter, die ihre allgemeine Untätigkeit mit blindem Aktionismus verschleiern wollen und erinnert doch stark an die Aktion “Umweltplaketten”. Zudem spült es wieder einmal zusätzlich Geld in die öffentlichen Kassen, denn man kann selbstverständlich auch gegen einen “geringen” Obulus die staatliche Zensur Prüfungsbehörde mit einer Bewertung seiner Seiten betrauen.
Und der Leidtragende ist wieder einmal der normale Steuerzahler.
Die neue Parole der populistischen Politik nennt sich Jugendmedienschutz-Staatsvertrag oder kurz JMStV und schreibt vor, dass jeder Webmaster die Inhalte seine Seiten auf jugendgefährdende Inhalte überprüfen, sie nach einem mit dem aus dem DVD-Bereich bekannten Klassifizierungssystem einstufen soll und dafür Sorge zu tragen hat, dass nur Nutzer der entsprechenden Altersstufen sie wahrnehmen.
In der Blogger-Szene hat dies zur Folge, dass man jeden Eintrag und jeden Kommentar zu sichten und gegebenenfalls mit einer Alterskennzeichnung zu versehen hat. Bei kleinen Blogs wie diesem mag sich der Aufwand noch in Grenzen halten aber wenn ich da an die richtig Großen, wie zum Beispiel den Shopblogger, denke, ist so etwas unmöglich.
Einige Blogger haben schon ihre Konsequenzen gezogen und ihre Seiten aus dem Netz genommen. Ich für meinen Teil hatte diese Seite testweise kurzzeitig auf Erwachseneninhalte umgestellt und werde dies mit dem Einsetzen der Gültigkeit dieser Farce wieder tun. Dies ist schließlich die einzige Möglichkeit der Altersverifikation die mir blogspot.com bietet.
Gegebenenfalls werde ich auch die Rezensionen der Spiele und Filme mit den entsprechenden Symbolen versehen. Das wird die Zeit zeigen.
Zwei Dinge sind mir noch nicht ganz klar:
1. Wie soll das ganze technisch realisiert werden?! Sicherlich kann man Abfragen einbauen, aber wie will man kontrollieren dass derjenige der grade per Klick bestätigt hat, dass er volljährig ist, dies auch wirklich ist. Alle Maßnahmen die mir dazu einfallen, würden bei Datenschützern einen permanenten Schreikrampf auslösen. Die viel gepriesenen Filterprogramme mögen ja Benutzer mit Basiskenntnissen ausbremsen können, aber die Wirksamkeit bei einem jugendlichen Computerfreak wage ich doch stark zu bezweifeln.
2.Wie soll das Ganze dem Schutz der Jugendlichen dienen?! Meiner Erfahrung bewirken Schilder mit Aufschriften wie “Nicht Betreten” doch eher das Gegenteil.
Das Brimborium gilt im übrigen nur für deutsche Webseiten, dass Ausland ist davon unbeeinflusst.Und dass es für journalistische Kleinode wie die Bildzeitung selbstverständlich Ausnahmeregelungen geben wird, führt letztendlich das Ganze vollständig ad absurdum. Das Ganze erweist sich wieder einmal als Schnell
Und der Leidtragende ist wieder einmal der normale Steuerzahler.
Montag, 29. November 2010
Leichter Versatz!
Ab jetzt sind sie erhältlich, die ersten Januarhefte der Gamestar. Januar? Hallo ihr Nasen, wir haben November! Wenn das so weiter geht, erscheint in naher Zukunft die Januarausgabe zeitgleich mit den ersten Weinachtssachen in den Geschäften und zwar im September.
Sonntag, 28. November 2010
Bones-Die Knochenjägerein: Staffel 4
Story
Temperance Brennan ist eine brillante forensische Anthropologin die bei Kriminalfällen hinzu gezogen wird, bei denen das Opfer nur noch anhand der Skelettmerkmale identifiziert werden kann. Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten beschränken sich jedoch ausschließlich auf den fachlichen Bereich, denn ihre sozialen Kompetenzen sind äußerst beschränkt. Als Interface mit der Umwelt dient der FBI-Agent Seeley Booth, der mit ihr als permanenter Partner an den Kriminalfällen arbeitet.
Die Box
Die Verpackung der Serie ist für sich gesehen schon eine Frechheit. Wieso?
Nun, über das fehlende Booklet beschwere ich mich ja mittlerweile schon nicht mehr. (DOCH!) Ursulas letzte Rache prangt nicht entfernbar auf der Box und ein Wendecover ist auch nicht vorhanden. Die DVD’s selbst haben deutsche und englische Tonspuren und Untertitel. Menüs sind einfach gehalten, Advertisement und Anti-Piracy-Spots sind auf ein erträgliches Maß reduziert. Ein Play-All Button ist vorhanden.
So weit, so normal. Die eigentliche Unverschämtheit kann man in folgendem Bild erkennen:
Fällt etwas auf? Richtig, alle sechs DVDs sind auf einem einzelnen Halter übereinander gestapelt. Zur Erinnerung: Es handelt sich hierbei nicht um eine Budget “Billig-Ramsch” Box sondern um ein Vollpreisprodukt, für welches man hierzulande knapp 50€ auf den Tisch zu legen hat. Man muss also alle DVDs aus der Verpackung nehmen, wenn man an die Unterste will. Für Vielseher ist das absolut nicht praktikabel, zumal diese Art der Befestigung schon mit nur einer DVD schlecht zu handhaben ist. Bruch ist also vorprogrammiert, von Kratzern auf der Datenseite ganz zu schweigen.
Fazit
Die Serie, die aus den Büchern der Autorin Katy Reichs hervorgegangen ist, im wesentlichen aber nichts mit ihnen gemein hat, sprüht nur so vor Witz, wenngleich sich die Haupthandlung der einzelnen Episoden immer um einen mehr oder minder übel zugerichteten Kadaver dreht. Die skurrilen Charaktere, die witzigen Dialoge, basierend auf den sozialen Unzulänglichkeiten der Hauptfigur, machen diese Serie zu einem Muss für jeden Forensik- und Krimi-Fan. Eine Kaufempfehlung kann ich jedoch nur dann aussprechen, wenn sich der Preis der absoluten Billigstverpackung angepasst hat.
Temperance Brennan ist eine brillante forensische Anthropologin die bei Kriminalfällen hinzu gezogen wird, bei denen das Opfer nur noch anhand der Skelettmerkmale identifiziert werden kann. Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten beschränken sich jedoch ausschließlich auf den fachlichen Bereich, denn ihre sozialen Kompetenzen sind äußerst beschränkt. Als Interface mit der Umwelt dient der FBI-Agent Seeley Booth, der mit ihr als permanenter Partner an den Kriminalfällen arbeitet.
Die Box
Die Verpackung der Serie ist für sich gesehen schon eine Frechheit. Wieso?
Nun, über das fehlende Booklet beschwere ich mich ja mittlerweile schon nicht mehr. (DOCH!) Ursulas letzte Rache prangt nicht entfernbar auf der Box und ein Wendecover ist auch nicht vorhanden. Die DVD’s selbst haben deutsche und englische Tonspuren und Untertitel. Menüs sind einfach gehalten, Advertisement und Anti-Piracy-Spots sind auf ein erträgliches Maß reduziert. Ein Play-All Button ist vorhanden.
So weit, so normal. Die eigentliche Unverschämtheit kann man in folgendem Bild erkennen:
Fällt etwas auf? Richtig, alle sechs DVDs sind auf einem einzelnen Halter übereinander gestapelt. Zur Erinnerung: Es handelt sich hierbei nicht um eine Budget “Billig-Ramsch” Box sondern um ein Vollpreisprodukt, für welches man hierzulande knapp 50€ auf den Tisch zu legen hat. Man muss also alle DVDs aus der Verpackung nehmen, wenn man an die Unterste will. Für Vielseher ist das absolut nicht praktikabel, zumal diese Art der Befestigung schon mit nur einer DVD schlecht zu handhaben ist. Bruch ist also vorprogrammiert, von Kratzern auf der Datenseite ganz zu schweigen.
Fazit
Die Serie, die aus den Büchern der Autorin Katy Reichs hervorgegangen ist, im wesentlichen aber nichts mit ihnen gemein hat, sprüht nur so vor Witz, wenngleich sich die Haupthandlung der einzelnen Episoden immer um einen mehr oder minder übel zugerichteten Kadaver dreht. Die skurrilen Charaktere, die witzigen Dialoge, basierend auf den sozialen Unzulänglichkeiten der Hauptfigur, machen diese Serie zu einem Muss für jeden Forensik- und Krimi-Fan. Eine Kaufempfehlung kann ich jedoch nur dann aussprechen, wenn sich der Preis der absoluten Billigstverpackung angepasst hat.
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