Die öffentliche Panikmache nimmt mittlerweise obskure Ausmaße an. Da der Hype der Schweinegrippe-Pandemie bis jetzt wie ein lauer Furz and der deutschen Bevölkerung vorbeigestrichen ist, haben sich die offiziellen Stellen dazu entschlossen eine neue Panikmasche anzukurbeln. Der neue Feind heißt “WINTER”. Laut den sogenannten “Experten” sorgt das Tief “Daisy” für “Sibirische Verhältnisse”. Grund genug für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe den Notstand auszurufen und zu Hamsterkäufen zu raten. Hilfreiche Tipps wie: mit Lebensmitteln eindecken (mach ich am Wochenende komischerweise immer); unnötige Autofahrten vermeiden (hallo Winter=glatt=nix gut für Auto) ; Medikamentenvorrat aufstocken (Grippe- und Erkältungsmittel hat man ja in der kalten Jahreszeit definitiv nicht daheim) und Kerzen vorrätig halten, werden gegeben.
Leute, Leute es ist wirklich nicht notwendig den Leuten mit einer derartigen Panikmache noch zusätzlich Angst zu machen, zumal es sich offensichtlich nur um !zwei! Wintertage handelt. Ich sage es euch ja nicht gern, aber die allgemeine Hilflosigkeit der Behörden bei Ausnahmefällen ist hinreichend bekannt. Ein gutes Beispiel dafür hatte ich wieder an dem Wochenende vor Weihnachten, an welchem in der hiesigen Region starke Schneefälle angekündigt wurden. Es hatte, exakt wie vorhergesagt, am Sonntag Morgen zu Schneien angefangen. Ich hatte an dem Tag eine längere Strecke zu fahren und startete gegen 9 Uhr. Auf den ersten 100 km begegnete ich sage und schreibe einem einzigem Räumfahrzeug. Das zeugt von extrem guter Planung!
Na mal sehen, vielleicht haben die Herrschaften ja recht und man findet am Montag meine feingefrostete Leiche vor meinem stromlosen Netbook.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen